Kardiologisch sportärztliche Untersuchung Terminvergabe Oxana Richter, Maike Schirmer sport@kardio-praxis-ks.de Telefon (05 61) 73 98 32-0 Vorsorgeuntersuchung Die sportärztliche Vorsorgeuntersuchung im Sinne einer Gesundheitsuntersuchung dient der Erkennung latenter oder bereits vorhandener Krankheiten, die eine Gefährdung darstellen können. Die Vorsorge- untersuchung soll gesundheitliche Risiken mindern oder vermeiden helfen und eine optimale Ausübung von Sport und körperlicher Aktivität für jeden Sporttreibenden ermöglichen. Bei unauffälligem Ergebnis der Vorsorgeuntersuchung ist das gesund-heitliche Risiko vermindert, wenngleich eine absolute Sicherheit nicht gegeben ist. Für wen ist eine Vorsorgeuntersuchung sinnvoll? Die zu untersuchenden Personen sind Neu- und Wiedereinsteiger im Bereich Freizeit- und Breitensport jeden Alters (vom Kind bis zu Senioren), ambitionierte Freizeitsportler wie auch Leistungs-sportler, allerdings gelten für Kaderathleten und Wettkampfsportler gesonderte und weiter-gehende Empfehlungen. Bei Sporttreibenden besteht vor allem bei Neu- und Wiedereinsteigern sowie älteren Personen ein erhöhtes Risiko im Bereich Herz, Kreislauf und Bewegungsapparat. Bei Personen mit nicht erkannten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems ist das Risiko für einen kardialen Zwischenfall bei intensiver sportlicher Betätigung erhöht. Dies gilt insbesondere zu Beginn eines intensiven körperlichen Trainings. Unser Angebot für Sie In einem ausführlichen Vorgespräch besprechen wir Ihre Wünsche und erstellen anhand Ihrer Angaben zu Person, Sportart und Trainingsumfang einen auf sie speziell ausgerichteten Untersuchungsplan. Leistungsdiagnostik nach Richtlinien des DGSP Unter Leistungsdiagnostik versteht man die Ermittlung der zum Testzeitpunkt vorliegenden Leistungsfähigkeit eines Patienten, durch Erfassung der Körperparameter unter Belastung (z. B. auf einem Laufband oder Fahrradergometer). Warum Leistungsdiagnostik? Die Leistungsdiagnostik gibt Aufschluss über die Belastbarkeit eines Patienten und zeigt bei Wiederho- lungen nach angemessenen zeitlichen Abständen eine individuelle Leistungsänderung auf. Für wen ist Leistungsdiagnostik sinnvoll? Egal ob alt oder jung, Anfänger oder Profi, die Leistungsdiagnostik soll eine Aussage darüber geben, wie zu trainieren ist, um Fortschritte zu erzielen ohne Überbelastung (besonders aus Kardiologischer Sicht) zu riskieren. Warum Laktatleistungsdiagnostik? Die Herzfrequenz unterliegt täglichen starken Schwankungen und wird zudem von vielen äußeren Faktoren beeinflusst. Formeln zur Berechnung des optimalen Trainingspulses wie etwa: 220 Lebensalter, weisen eine zu große Streuung auf, als dass diese zur Trainingssteuerung herangezogen werden sollte. Der Laktatwert dagegen ist ein wesentliche stabilerer Parameter zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit. Ein aus der Laktatleistungs-diagnostik abgeleiteter Trainingspuls besitzt, im Vergleich zu fest definierten Faust- formeln, eine unvergleichbar höhere Aussagekraft. Unser Angebot für Sie: In einem ausführlichen Vorgespräch besprechen wir Ihre Wünsche und erstellen anhand Ihrer Angaben (Leistungsdiagnostik Fragebogen) zu Person, Sport-art und Trainingsumfang einen auf sie speziell ausge- richteten Untersuchungsplan. Mit diesen Ergebnissen können Sie dann Ihren individuellen Trainingsstand erfahren. Die ermittelten Herzfrequenz und Laktatwerte werden in ein speziell ausgearbeitetes Diagnose-programm (Mesic Lactate express) eingegeben und ausgewertet. (Ab Früh-Sommer 2012 können auch Spiroergo-metrische Untersuchungen durchgeführt werden.) Kardiologisch sportärztliche Leistungsdiagnostik Spiroergometrie Unter den Bedingungen eines Belastungs-EKGs am Fahrradergometer oder auf dem Laufband mit kontinuierlicher EKG-Registrierung und Messung von Blutdruck und Herzfrequenz wird mittels einer Atemmaske eine fortlaufende Messung von Sauer-stoffaufnahme und Kohlendioxidproduktion vorge- nommen (ermittelt von einer Messeinheit, welche über einen Schlauch mit der Atemmaske mit dem Patienten verbunden ist). Zusätzlich erfolgt eine Laktatbestimmung. Die Untersuchung erlaubt Aussagen über die Belastbarkeit eines vorgeschädigten Herzens (z. B. bei Herzmuskelschwäche) sowie für die Unterscheidung von kardialen oder pulmonalen Ursachen einer Dyspnoe, als auch den Trainingszustand eines Herzgesunden. Die wichtigsten Messgrößen betreffen die Atmung, das Herz-Kreislaufsystem und den Energiestoff-wechsel. Ziel der Untersuchung ist eine Objektivierung der maximalen / submaximalen kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit und die Erhebung von Daten zur Trainingssteuerung. Eine Beurteilung des Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels ermöglicht die Bestimmung Ihres individuellen Energieträger-Mixes während einer Belastung. Mittels einer Messung in Ruhe kann darüber hinaus eine valide Hochrechnung des Grundumsatzes (Energie-bedarf unter Ruhebedingungen) ermittelt werden. Deshalb gewinnt die Spiro- metrie auch zunehmend an Bedeutung für Prävention im Bereich der Gewichtsreduktion. Hintergrundinformationen Wichtige Messwerte sind die Sauerstoffaufnahme (VO2), die Kohlendioxidabgabe (VCO2) und der respiratorische Quotient (RQ) zur Ermittlung des Energiestoffwechsels. Über die Sauerstoffaufnahme kann die aerobe Gesamtkapazität, also die maximale körperliche Leistungsfähigkeit beurteilt werden. Bei Herz- oder Lungenkrankheiten helfen die erhobenen kardiologischen und ventilatorischen Parameter in der Differentialdiagnose. Die ermittelten Leistungsdaten haben eine hohe prognostische und thera- peutische Relevanz. In der sportkardiologischen Praxis hat sich die Bestimmung der submaximalen Parameter bewährt, da im Gegensatz zur Bestimmung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) keine körperliche Ausbelastung erfolgen muss. Idealerweise wird diese Untersuchung mit einer Blutlaktatdiagnostik kombi-niert. Hierdurch gelingt eine genauere Abgrenzung der aeroben und anaeroben Stoffwechselbereiche, wodurch eine präzisere Trainingssteuerung ermög-licht wird. Athleteninformation zum Ausdauer – Leistungstest Um einen bestmöglichen Nutzen und bestmögliche Ergebnisse mit einem Ausdauertest zu erzielen, sollte der Test optimal, dass heißt entsprechend einem Wettkampf vorbereitet werden.Das bedeutet vor allem, dass 48 Stunden vor dem Test keine Wettkämpfe und keine intensiven Trainingsbelas-tungen durchgeführt werden sollen. Außerdem ist aufgrund des starken Einflusses auf die Ermüdung und die Laktatwerte, für die Vergleich- barkeit von Testresultaten auf folgende Gesichts-punkte zu achten: – genügend Schlaf vor dem Test – ausreichend Flüssigkeitszufuhr vor dem Test (ggf. etwas mitbringen) – gewöhnliche Nahrung vor dem Test – keine Krankheit in den letzten 14 Tagen Aktuell durchgeführte Diätmaßnahmen (Bsp. Trenn-kost, Gewichtsreduktion, Fettdiät, Carboloading etc.) müssen nicht unterbrochen, sollen aber zur korrekten Testinterpretation angegeben werden. Entsprechende leichte Sportbekleidung, Trainings-tagebücher und Ihre Krankheitsgeschichte zum Test nicht vergessen. Wichtig ist eine rechtzeitige Meldung von Krankheit, Verletzung oder Unpässlichkeit, die eine Testdurch- führung verhindern. So kann rechtzeitig ein neuer Termin arrangiert werden.
Dr. med. Daniela Berger Sportkardiologin
Dr. med. Frank Jäger Sportkardiologe Marathonläufer 2019: 21. Marthon
Dr. med. Robert Paliege Sportkardiologe Mountainbiker
Kardiologisch sportärztliche Untersuchung Terminvergabe Oxana Richter, Maike Schirmer sport@kardio-praxis-ks.de Telefon (05 61) 73 98 32-0 Vorsorgeuntersuchung Die sportärztliche Vorsorgeuntersuchung im Sinne einer Gesundheitsuntersuchung dient der Erkennung latenter oder bereits vorhandener Krankheiten, die eine Gefährdung darstellen können. Die Vorsorge- untersuchung soll gesundheitliche Risiken mindern oder vermeiden helfen und eine optimale Ausübung von Sport und körperlicher Aktivität für jeden Sporttreibenden ermöglichen. Bei unauffälligem Ergebnis der Vorsorgeuntersuchung ist das gesund- heitliche Risiko vermindert, wenngleich eine absolute Sicherheit nicht gegeben ist. Für wen ist eine Vorsorgeuntersuchung sinnvoll? Die zu untersuchenden Personen sind Neu- und Wiedereinsteiger im Bereich Freizeit- und Breitensport jeden Alters (vom Kind bis zu Senioren), ambitionierte Freizeitsportler wie auch Leistungs- sportler, allerdings gelten für Kaderathleten und Wettkampfsportler gesonderte und weiter-gehende Empfehlungen. Bei Sporttreibenden besteht vor allem bei Neu- und Wiedereinsteigern sowie älteren Personen ein erhöhtes Risiko im Bereich Herz, Kreislauf und Bewegungsapparat. Bei Personen mit nicht erkannten Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems ist das Risiko für einen kardialen Zwischenfall bei intensiver sportlicher Betätigung erhöht. Dies gilt insbesondere zu Beginn eines intensiven körperlichen Trainings. Unser Angebot für Sie In einem ausführlichen Vorgespräch besprechen wir Ihre Wünsche und erstellen anhand Ihrer Angaben zu Person, Sportart und Trainingsumfang einen auf sie speziell ausgerichteten Untersuchungsplan. Leistungsdiagnostik nach Richtlinien des DGSP Unter Leistungsdiagnostik versteht man die Ermittlung der zum Testzeitpunkt vorliegenden Leistungsfähigkeit eines Patienten, durch Erfassung der Körperparameter unter Belastung (z. B. auf einem Laufband oder Fahrradergometer). Warum Leistungsdiagnostik? Die Leistungsdiagnostik gibt Aufschluss über die Belastbarkeit eines Patienten und zeigt bei Wiederho- lungen nach angemessenen zeitlichen Abständen eine individuelle Leistungsänderung auf. Für wen ist Leistungsdiagnostik sinnvoll? Egal ob alt oder jung, Anfänger oder Profi, die Leistungsdiagnostik soll eine Aussage darüber geben, wie zu trainieren ist, um Fortschritte zu erzielen ohne Überbelastung (besonders aus Kardiologischer Sicht) zu riskieren. Warum Laktatleistungsdiagnostik? Die Herzfrequenz unterliegt täglichen starken Schwankungen und wird zudem von vielen äußeren Faktoren beeinflusst. Formeln zur Berechnung des optimalen Trainingspulses wie etwa: 220 Lebensalter, weisen eine zu große Streuung auf, als dass diese zur Trainingssteuerung herangezogen werden sollte. Der Laktatwert dagegen ist ein wesentliche stabilerer Parameter zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit. Ein aus der Laktatleistungs- diagnostik abgeleiteter Trainingspuls besitzt, im Vergleich zu fest definierten Faust-formeln, eine unvergleichbar höhere Aussagekraft. Unser Angebot für Sie: In einem ausführlichen Vorgespräch besprechen wir Ihre Wünsche und erstellen anhand Ihrer Angaben (Leistungsdiagnostik Fragebogen) zu Person, Sport- art und Trainingsumfang einen auf sie speziell ausge- richteten Untersuchungsplan. Mit diesen Ergebnissen können Sie dann Ihren individuellen Trainingsstand erfahren. Die ermittelten Herzfrequenz und Laktatwerte werden in ein speziell ausgearbeitetes Diagnose- programm (Mesic Lactate express) eingegeben und ausgewertet. (Ab Früh-Sommer 2012 können auch Spiroergo- metrische Untersuchungen durchgeführt werden.) Kardiologisch sportärztliche Leistungsdiagnostik Spiroergometrie Unter den Bedingungen eines Belastungs-EKGs am Fahrradergometer oder auf dem Laufband mit kontinuierlicher EKG-Registrierung und Messung von Blutdruck und Herzfrequenz wird mittels einer Atemmaske eine fortlaufende Messung von Sauer- stoffaufnahme und Kohlendioxidproduktion vorge- nommen (ermittelt von einer Messeinheit, welche über einen Schlauch mit der Atemmaske mit dem Patienten verbunden ist). Zusätzlich erfolgt eine Laktatbestimmung. Die Untersuchung erlaubt Aussagen über die Belastbarkeit eines vorgeschädigten Herzens (z. B. bei Herzmuskelschwäche) sowie für die Unterscheidung von kardialen oder pulmonalen Ursachen einer Dyspnoe, als auch den Trainingszustand eines Herzgesunden. Die wichtigsten Messgrößen betreffen die Atmung, das Herz-Kreislaufsystem und den Energiestoff- wechsel. Ziel der Untersuchung ist eine Objektivierung der maximalen / submaximalen kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit und die Erhebung von Daten zur Trainingssteuerung. Eine Beurteilung des Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels ermöglicht die Bestimmung Ihres individuellen Energieträger-Mixes während einer Belastung. Mittels einer Messung in Ruhe kann darüber hinaus eine valide Hochrechnung des Grundumsatzes (Energie- bedarf unter Ruhebedingungen) ermittelt werden. Deshalb gewinnt die Spiro-metrie auch zunehmend an Bedeutung für Prävention im Bereich der Gewichtsreduktion. Hintergrundinformationen Wichtige Messwerte sind die Sauerstoffaufnahme (VO2), die Kohlendioxidabgabe (VCO2) und der respiratorische Quotient (RQ) zur Ermittlung des Energiestoffwechsels. Über die Sauerstoffaufnahme kann die aerobe Gesamtkapazität, also die maximale körperliche Leistungsfähigkeit beurteilt werden. Bei Herz- oder Lungenkrankheiten helfen die erhobenen kardiologischen und ventilatorischen Parameter in der Differentialdiagnose. Die ermittelten Leistungsdaten haben eine hohe prognostische und thera-peutische Relevanz. In der sportkardiologischen Praxis hat sich die Bestimmung der submaximalen Parameter bewährt, da im Gegensatz zur Bestimmung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) keine körperliche Ausbelastung erfolgen muss. Idealerweise wird diese Untersuchung mit einer Blutlaktatdiagnostik kombi- niert. Hierdurch gelingt eine genauere Abgrenzung der aeroben und anaeroben Stoffwechselbereiche, wodurch eine präzisere Trainingssteuerung ermög- licht wird. Athleteninformation zum Ausdauer Leistungstest Um einen bestmöglichen Nutzen und bestmögliche Ergebnisse mit einem Ausdauertest zu erzielen, sollte der Test optimal, dass heißt entsprechend einem Wettkampf vorbereitet werden.Das bedeutet vor allem, dass 48 Stunden vor dem Test keine Wettkämpfe und keine intensiven Trainingsbelas- tungen durchgeführt werden sollen. Außerdem ist aufgrund des starken Einflusses auf die Ermüdung und die Laktatwerte, für die Vergleich- barkeit von Testresultaten auf folgende Gesichts- punkte zu achten: – genügend Schlaf vor dem Test – ausreichend Flüssigkeitszufuhr vor dem Test (ggf. etwas mitbringen) – gewöhnliche Nahrung vor dem Test – keine Krankheit in den letzten 14 Tagen Aktuell durchgeführte Diätmaßnahmen (Bsp. Trenn- kost, Gewichtsreduktion, Fettdiät, Carboloading etc.) müssen nicht unterbrochen, sollen aber zur korrekten Testinterpretation angegeben werden. Entsprechende leichte Sportbekleidung, Trainings- tagebücher und Ihre Krankheitsgeschichte zum Test nicht vergessen. Wichtig ist eine rechtzeitige Meldung von Krankheit, Verletzung oder Unpässlichkeit, die eine Testdurch- führung verhindern. So kann rechtzeitig ein neuer Termin arrangiert werden.
Dr. med. Daniela Berger Sportkardiologin
Dr. med. Frank Jäger Sportkardiologe Marathonläufer 2019: 21. Marthon
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